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Früchte-Lexikon: Heimische Früchte
Es gibt vermutlich hunderte heimische Früchte die man einkochen könnte. Leider kommt in den letzten Jahrzehnten immer häufiger hochgezüchtetes Kulturobst und Plantagen-Beeren in den Handel. Viele alte Sorten sind komplett aus dem Handel verschwunden.
Boskop-Apfel
Boskop-Apfel
Der Apfel ist die bedeutendste und am weitesten verbreitete heimische Obstsorte. Weltweit soll es 30.000 verschiedene Apfelsorten geben, selbst im deutsch-sprachigen Raum sollen es noch an die 1.000 sein. Von Bedeutung sind vor allem die veredelten Sorten.
Bereits um 1450 wurden Äpfel in Ägypten und im Orient kultiviert. Der Apfel gehört zur Familie der Rosengewächse. Er ist vor allem auch deshalb so beliebt, weil viele Sorten gut lagerfähig sind und so das ganze Jahr über als erfrischende Vitaminspender dienen. In der Obstverarbietung kommt dem Apfel ganz besondere Bedeutung zu, ist doch Apfelpektin als natürliches Geliermittel die Basis für köstliche Marmeladen und Konfitüren unerlässlich. Äpfel sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen, jedoch kalorienarm. Ein Apfel deckt etwa 25% des täglichen Vitamin C- sowie 12% des Ballaststoff- und Kaliumbedarfes. Regelmäßiger Apfelgenuss senkt den Cholesterinspiegel. Aufgrund seiner antioxidativer Inhaltsstoffe wird dem Apfel auch krebsvorbeugende Wirkung zugeschrieben. Nicht umsonst heisst es ja: “An apple a day keeps the doctor away.”
Quitte
Quitte
Die Quitte ist eine der ältesten Obssorten. Sie ist tausende Jahre als Obstbaum in Kultur. Die Quitte (Cydonia oblonga) ist die einzige Pflanzenart der Gattung Cydonia und gehört zu den Kernobstgewächsen (Pyrinae) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).
Die in der Schweiz, Deutschland und Österreich wachsenden Quittensorten sind für den Rohverzehr nicht geeignet, da sie hart und durch die Gerbstoffe bitter sind. Andernorts gibt es aber auch Sorten, die roh gegessen werden können, zum Beispiel die in der Türkei angebaute Shirin-Quitte.
Birne
Birne
Es gibt schätzungsweise 5.000 verschiedene Birnensorten. Schon die Babylonier verehrten den Birnenbaum als heilig. Gezüchtet wurden Birnen erstmals in Griechenland auf dem Peleponnes. Heute werden sie weltweit angebaut, wobei es etwa 1.500 Sorten von Kulturbirnen gibt.
Reife Birnen sind leicht verderblich, sie sollten also noch relativ hart gekauft bzw. geerntet werden, zumal sie auch noch bei Raumtemperatur rasch nachreifen. Birnen schmecken nicht nur köstlich, sie sind reich an Vitaminen und Kalium und wirken zudem auch cholesterinsenkend und verdauungsfördernd.
Brombeere
Brombeeren
Die Brombeere ist ein etwa 2m hoher stacheliger Strauch, der vorwiegend an Waldwegen wächst. Kultivierte Brombeer-sträucher sind meist stachellos, schnell wachsend und sehr ertragreich. Neben ihrem hohen Vitamin C-Gehalt enthalten die Beeren Kalium und Provitamin A.
Bereits Hippokrates wusste im 4. Jahrhundert v.Chr. von der heilenden Wirkung der Brombeere, obwohl sie sich sogar noch weiter zurück verfolgen lässt. In Europa wurde die Brombeere etwa seit dem 16. Jahrhundert in Klostergärten kultiviert. Brombeeren sind nicht haltbar und verderben bereits 2-3 Tage nach der Ernte. Neben den Früchten werden auch die Blätter des Brombeerstrauchs für die Zubereitung von Tee verwendet. Ihm wird eine blutreinigende, blutzuckersenkende sowie harn- und schweißtreibende Wirkung zugeschrieben.
Dirndl
Dirndl
Die Dirndl, oder Kornelkirsche, wächst auf einem grossen Strauch vorwiegend in Südosteuropa, aber auch im niederösterreichischen Pielachtal. Die goldgelben Blüten sind ab Anfang März zu bewundern. Die herbsäuerlichen, dunkelroten Früchte ähneln einer Hagebutte.
Die Dirndl sind, trotz ihres Namens, nicht mit Kirschen verwandt. Wenn die Früchte im Herbst reif sind, werden sie mit Stöcken von den Ästen geschlagen und auf ausgebreiteten Tüchern gesammelt. Die Ernte erstreckt sich meist über einen längeren Zeitraum, da nur vollreife Früchte abfallen. Die Verarbeitung der Dirndln erfordert viel Geduld. Die Frucht ist relativ klein, der Kern groß, und das Fruchtfleisch löst sich nur sehr schwer vom Kern.
Erdbeeren
Erdbeeren
Erdbeeren gehören zur Familie der Rosengewächse und sind seit der Steinzeit bekannt. Eigentlich sind sie keine Beeren, sondern Sammelnussfrüchte. Die rote "Beere" ist eine Scheinfrucht; die eigentlichen Früchte sind die vielen kleinen Kerne, die außen auf dem Fruchtfleisch sitzen.
Die kultivierte Gartenerdbeere, die aus einer Kreuzung verschiedener Wildformen in Holland entstand, ist seit dem 18. Jahrhundert bekannt. In der Zwischenzeit gibt es mehr als 1,000 Sorten. Allerdings hat durch den Großanbau auch der Geschmack gelitten und nur wenige Sorten kommen an das intensive Geschmacks- und Geruchserlebnis der wilden Erdbeere heran. Erdbeeren wachsen auf der ganzen Welt. Sie benötigen einen nährstoffhaltigen, sonnigen bis halbschattigen Standort. Erdbeeren bestehen zu 90% aus Wasser, haben einen höheren Vitamin C-Gehalt als Orangen oder Zitronen. Ausserdem sind sie reich an wertvollen Mineralien wie Kalzium, Kalium Phosphor and Eisen. Da großflächig angebaute Erdbeeren, die oft noch weite Transportwege bis zum Konsumenten zurücklegen, meist stark durch Pestizide und Düngemittel belastet sind, sollte man gerade bei dieser Frucht besonders auf heimische Sorten, vorzugsweise aus biologischem Anbau, achten.
Himbeeren
Himbeeren
Die Frucht des etwa zwei Meter hohen Himbeerstrauches ist eine sogenannte Sammelfrucht, die sich aus vielen kleinen Steinfrüchten zusammensetzt, welche um einen Zapfen angeordnet sind. Die reifen Früchte sind innen hohl und der Zapfen verbleibt am Strauch.
Die Himbeere lässt sich bis in die Jungsteinzeit zurückverfolgen und wurde seit dem Mittelalter auch in Klostergärten kultiviert. Heute wird sie weltweit angebaut, wobei der Hauptproduzent Russland ist, gefolgt von Jugoslawien und den USA. Aufgrund ihrer leichten Verderblichkeit sollte man möglichst nur heimische Früchte essen bzw. verarbeiten. Neben der am weitest verbreiteten roten Himbeere gibt es auch zahlreiche Varianten, von weissen, gelben, orangen, bis hin zu schwarzen Sorten.
Holunder
Holunder
Die germanische Göttin Holla, die Menschen und Pflanzen Schutz gab, verlieh dem Holunder seinen Namen. Er galt schon in Urzeiten als heiliger Strauch, dem große Heilkraft zuge- schrieben wurde. Vor allem stärkt er das Immunsystem und wirkt bei Erkältungen und grippalen Infekten.
Holunder ist besonders reich an Vitamin C und enthält reichlich Kalium und Magnesium. Der wilde Holunderstrauch ist weit verbreitet, wächst schnell und wird ca. 6-8 Meter hoch. Kultivierte Sorten sind kleinwüchsig. Vom Holunder werden sowohl die Blüten (vorwiegend zu Sirup) als auch die Beeren (zu Konfitüre) verarbeitet. Roh sind sie nicht geniessbar.
Maiwipferl
Maiwipferl
Als Maiwipferln bezeichnet man in weiten Teilen Österreich die ganz jungen Triebe der Tannen und Fichten, die im Mai austreiben. Sie wurden schon von alters her zur Herstellung des Maiwipferl-Honigs oder eines Maiwipferl-Sirups benutzt.
Maiwipferlsirup gilt als altes Naturheilmittel gegen Erkältungen oder Halsentzündungen sowie zur Linderung von Hustenreiz.
Mispeln
Mispel
Die aus Vorderasien stammende Mispel war früher in Europa weit verbreitet. Sie gehört zu den Rosengewächsen, wird etwa 4 Meter hoch und trägt nach ungefähr 8 Jahren apfel-ähnlich schmeckende Früchte. Sie wurde früher intensiv genutzt; ist aber heute kaum noch im Handel.
Die weißen Blüten sind ähnlich den Apfelblüten, aus denen sich bis zum Oktober kleine braune, sehr harte Früchte bilden, die erst nach dem ersten Frost bzw. längerer Lagerung weich und genießbar werden. Ihr Geschmack ist dann apfelähnlich und süß-säuerlich. Mispeln enthalten sehr viel Pektin und Vitamin C.
Marille
Marille
Die ursprüngliche Heimat der Aprikose, oder Marille, wie sie in Österreich genannt wird, ist China, wo sie seit mehr als 4000 Jahren kultiviert wird. Vor etwa 2000 Jahren kam sie nach Europa; aber erst im 18. Jahrhundert brachten spanische Seefahrer die Marille nach Amerika.
In Österreich ist das größte und bekannteste Anbaugebiet die Wachau, wo die Marille seit dem 19. Jahrhundert gewerblich angebaut wird. Es wächst dort eine besonders schmackhafte und aromatische Sorte, die einzigartig ist. Dies hat auch die Europäische Union dazu veranlasst, den Begriff “Wachauer Marille” als geschützte Ursprungsbezeichnung zuzulassen. Die ganze Landschaft der Wachau ist geprägt von Marillenbäumen (und Wein). Schon im Frühling setzt eine wahre Völkerwanderung in die Wachau ein um die Marillenblüte zu bestaunen. Marillenbäume werden etwa 8-9 Meter hoch und tragen im Sommer reichlich leuchtend gelb-orange Früchte mit samtweicher Haut. Marillen sind sehr empfindlich und sollten bald nach der Ernte gegessen bzw. verarbeitet werden. Ihr reicher Kalium-, Kalzium- und Vitamin C- sowie Betakarotin-Gehalt machen die Marille zu einem außerordentlich wertvollen und gesunden Nahrungsmittel.
Kriecherl (Mirabelle)
Kriecherl (Mirabelle)
Die Mirabelle (Prunus domestica subsp. syriaca), auch als Gelbe Zwetschge bezeichnet, ist eine Unterart der Pflaume. Sie wird oft mit der ihr in Größe und Gestalt ähnlich sehenden Kirschpflaume verwechselt.
Diese hat aber eine glattere und (vor allem nach dem Kochen) säuerliche Haut, ist meist nicht steinlösend und blüht, im Gegensatz zur spätblühenden Mirabelle, sehr früh, fast als Erstes im Jahr. Die Mirabelle ist ein dornenloser, sparriger Baum. Ihre Frucht besitzt einen Durchmesser von 2 bis 3 Zentimetern, ist kugelig, tief wachsgelb und oft mit einer rötlichen Punktierung oder grün. Das Fruchtfleisch ist sehr süß und löst sich leicht vom Steinkern.
Stachelbeeren (weiss)
Stachelbeeren (weiss)
Die Stachelbeere ist in Nordafrika und Eurasien weit verbreitet. Die hängende, anfangs meist behaarte und zuletzt kahle Beere kann bei einem Durchmesser von 1 bis 3 Zentimeter länglich bis kugelig sein. Die Fruchtfarbe ist je nach Sorte grün, gelb bis purpurrot.
Stachelbeeren (rot)
Stachelbeeren (rot)
Stachelbeeren werden etwa seit dem 16. Jahrhundert als Beerenobst angebaut, zur Herauszüchtung der Gartenformen wurden teilweise weitere Arten eingekreuzt. In Teilen Österreichs ist auch die volkstümlichen Bezeichnungen Meitschgale gebräuchlich.
Waldheidelbeeren
Waldheidelbeeren
Die Waldheidelbeere, auch Blaubeere, Schwarzbeere, Waldbeere oder Moosbeere genannt, gehört zur Familie der Heidekrautgewächse. Sie schmeckt wesentlich intensiver, als die bekannte Kulturheidelbeere vom Supermarkt, die von einer amerikanischen Sorte abstammt.
Rote Ribiesel
Rote Ribisel (Johannisbeeren)
Die Johannisbeeren (Ribes) gehören, wie die Stachelbeeren, zur Familie der Stachelbeergewächse. Weltweit umfasst die Gattung etwa 140 bis 160 Arten. Sie sind in allen gemäßigten Klimagebieten der Nordhalbkugel verbreitet, aber auch in den Anden gibt es einige Arten.
Früchte-Lexikon: Exotische Früchte
Obwohl in den letzten Jahren viele exotische Früchte ihren Platz in den Supermärkten gefunden haben gibt es immer noch hunderte Früchte, von denen wir hier in Mitteleuropa kaum etwas gehört haben. Hier eine kleine Auswahl.
Kiwano
Kiwano
Die Horngurke oder Hornmelone (Cucumis metuliferus) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Ihre Früchte sind in Europa unter der Handelsmarke Kiwano bekannt. Ihr Geschmack erinnert an Bananen, Zitronen und Passionsfrucht.
In Österreich ist das größte und bekannteste Anbaugebiet die Wachau, wo die Marille seit dem 19. Jahrhundert gewerblich angebaut wird. Es wächst dort eine besonders schmackhafte und aromatische Sorte, die einzigartig ist. Dies hat auch die Europäische Union dazu veranlasst, den Begriff “Wachauer Marille” als geschützte Ursprungsbezeichnung zuzulassen. Die ganze Landschaft der Wachau ist geprägt von Marillenbäumen (und Wein). Schon im Frühling setzt eine wahre Völkerwanderung in die Wachau ein um die Marillenblüte zu bestaunen. Marillenbäume werden etwa 8-9 Meter hoch und tragen im Sommer reichlich leuchtend gelb-orange Früchte mit samtweicher Haut. Marillen sind sehr empfindlich und sollten bald nach der Ernte gegessen bzw. verarbeitet werden. Ihr reicher Kalium-, Kalzium- und Vitamin C- sowie Betakarotin-Gehalt machen die Marille zu einem außerordentlich wertvollen und gesunden Nahrungsmittel.
Kiwi
Kiwi
Die Kiwi, auch chinesische Stachelbeere genannt, ist eine Schlingpflanze, die nur in Kultur wächst. Ursprünglich waren Kiwis in Südchina beheimatet, um 1910 wurden sie nach Neuseeland gebracht und dort kommerziell gezüchtet.
Durian
Durian
Der Durianbaum (Durio zibethinus), auch Zibetbaum genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Das „Fruchtfleisch“ der Durian ist süß und hat einen unvergleichlichen Geschmack, der an Ananas, Banane, Vanille und Zwiebel erinnert.
Buddha Hand
Buddha Hand
Die Buddha-Hand (Citrus medica var. sarcodactylis) ist eine in Europa sehr seltene Zitrusfrucht. Sie kommt ursprünglich wahrscheinlich aus Nord-Indien oder China. Ihre Fruchtschale hat viele etherische Öle weswegen sie auch als Gewürz verwendet wird.
Buddha Hand
Jack Fruit
Der Jackfruchtbaum ist eine Pflanzenart in der Familie der Maulbeergewächse. Er wächst als immergrüner Baum, mit relativ kurzen Stamm und dichter Krone. Die Jackfrüchte wachsen direkt am Stamm und haben eine gelblich-braune Schale mit kleinen Noppen.
Papaya
Papaya
Die Papaya wird auch als Baummelone bezeichnet und wächst in allen tropischen bzw. subtropischen Gebieten der Erde. Ihren Ursprung hat sie allerdings in Mexiko und Brasilien, wo sie bereits sehr früh kultiviert wurde.
Brasilien ist auch heute noch der führende Produzent von Papayas, gefolgt von Nigerien, Mexiko und Indien. Die süße, sehr saftige Frucht ist reich an Provitamin A, C und Vitaminen der Gruppe B. Man kann sie sowohl roh als auch gekocht geniessen.
Mango
Mango
Die Mango-Frucht wächst auf bis zu 30 m hohen Bäumen. Diese wachsen sehr schnell und können ein hohes Alter erreichen. In Indien, wo die Mango als Nationalfrucht gilt, sind etwa 300 Jahre alte Bäume bekannt, die immer noch Früchte tragen.
Es soll ungefähr 1.000 verschiedene Sorten geben.
Maracuja
Maracuja (Passionsfrucht)
Die Maracuja (Passiflora edulis) ist die Frucht eines Passionsblumengewächses. Sie stammt ursprünglich aus Brasilien, Paraguay und dem nördlichen Argentinien. Wegen ihrer Früchte wird sie jedoch inzwischen weltweit in den Tropen und Subtropen kultiviert.
Es soll ungefähr 1.000 verschiedene Sorten geben.

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