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Rezepte
Marillen (Aprikosen)
Marillen
Mengen
Rezept für etwa 20 Gläser Marillenmarmelade (zu je 220g)
● 3,5 kg frisch geernteten Marillen (wenn möglich aus der Wachau) waschen und entkernen
● 1,5 kg Kristallzucker (ich verwende nie Gelierzucker)
● 7 Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft
● ca. 25g Bio-Pektin
Arbeitsschritte
Die Marillen zusammen mit dem Zucker in einen Topf geben und ca. 60 Minuten "safteln" lassen. Dann auf möglichst starker Hitze unter Rühren kurz aufkochen. Herunterschalten! Bio-Pektin mit etwas Zucker vermischen (es klumpt sonst) und hinzufügen. Rühren! Gelierprobe machen und wenn nötig noch etwas Pektin hinzufügen.
Die heisse Masse sofort in sterilisierte (heisse) Gläser randhoch einfüllen. Gläser verschrauben und sofort auf ein feuchtes Schwammtuch umgedreht (auf die Schraubdeckel) abstellen. Beim Auskühlen des Glases bildet sich so ein Vakuum. Nach etwa 5 Minuten wieder normal hinstellen, sonst entsteht eine Luftblase am Boden.
Geschmack
Marillenmarmelade schmeckt fruchtig, mit leicht säuerlicher Note. Wenn die Marillen gut sind, hat der Aufstrich einen intensiv-frischen Geruch.
Mein Tipp
Marillenmarmelade gehört natürlich auf Palatschinken. Sie schmeckt aber auch ganz köstlich in einem griechischen Naturjoghurt.
Wissenswertes
Die Bezeichnung "Marille" für Aprikose ist bereits um das Jahr 1509 in der Wachau nachgewiesen. Im Jahre 1890 erfolgte in großem Stil die Einführung der Marille als Ertragsobst in der Wachau. Seither ist der Marillenanbau ein traditionell wichtiger Erwerbszweig dieser Region. Seit 1996 ist der Name "Wachauer Qualitätsmarille" eine geschützte Ursprungs-bezeichnung. Nach meiner Erfahrung schmecken Wachauer Marillen keineswegs alle gleich. Es gibt Unterschiede je nach Sorte, Lage und Reifegrad. Zum Einkochen eignen sich besonders die früh geernteten Marillen. Sehr reife, spät geerntete Marillen schmecken in der Marmelade oft etwas sandig.
Arbeitszeit: ca. 2 Std. | Schwierigkeit: leicht

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